„Das Mikrobiom – der Mensch ist nicht allein“

 

Eine künstlerisch-gestalterische Perspektive auf das Thema zeigt die Ausstellung „Das Mikrobiom – der Mensch ist nicht allein!“ vom 21.5.2017 bis 28.2.2018 in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung, Kiel. Die Exponate sind das Ergebnis der zweiten Kooperation des Exzellenzclusters Entzündungsforschung mit der Muthesius Kunsthochschule Kiel, die von Frau Prof. Silke Juchter koordiniert wurde.

Mikrobiom
In und auf unserem Körper leben Billionen Bakterien und andere Mikroorganismen. Dieses Mikrobiom ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Veränderungen des Mikrobioms können den Körper von gesund zu krank beeinflussen – oder andersherum. Genau dort setzt die aktuelle Forschung des Excellenzclusters „Entzündungsforschung“ an. Denn gezielte Veränderungen des Mikrobioms sind einer der wichtigsten Ansatzpunkte für individualisierte Therapien.

Wissenschaftskommunikation
Sprache kann komplexe Forschung allgemein verständlich darstellen, stößt aber manchmal an ihre Grenzen. Die künstlerische Übersetzung von Forschungsthemen schafft eine völlig andere Art der Wissenschaftskommunikation. Der Excellenzcluster und die Muthesius Kunsthochschule nutzen die Kunst, um biomedizinische Forschungsthemen allgemein verständlich darzustellen. 18 Projekte werden unter dem Titel „Das Mikrobiom – der Mensch ist nicht allein“ ab Mai 2017 in einer Ausstellung in Kiel gezeigt.

Forschung
Chronische Entzündungen sind eine der Seuchen der 21. Jahrhunderts. Sie basieren auf genetischen Veranlagungen , die zusammen mit Faktoren des Lebensstils immer häufiger zu Erkrankungen führen. Der schleswig-holsteinische Excellenzcluster hat seit 2007 eine deutschlandweit einmalige Infrastruktur aufgebaut, um Krankheisentstehung sowie neue Wege der individualisierten Patientenversorgung zu erforschen.
Healing Inflammation – One Step Ahead.

Studierende aus Design und Freier Kunst, Projektbüro Prof.in Juchter/Prof. Sasse.

Anläßlich der Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation entstanden (Katalog der ersten und der jetzt aktuellen Ausstellung),
die in der Pressestelle der MKH angefordert werden kann.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung wurde verlängert bis zum 28.02.2019.

Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der Universität Kiel; Brunswiker Straße 2, 24105 Kiel

Di – Fr: 10.00 – 16.00 Uhr
So: 12.00 – 16.00 Uhr

Mehr Informationen:
www.med-hist.uni-kiel.de

Der Flyer zum Download (PDF)

20.05.2017

Konzeption und Entwurf

Das Lehrgebiet Konzeption und Entwurf befasst sich mit »integriertem Kommunikationsdesign«.
Hier werden ganzheitliche Kommunikationslösungen erarbeitet und medienadäquat umgesetzt.
Dabei geht es stets um die sogenannte „kommunikativen Idee“, die es zu finden gilt.
Ein wichtiges Ziel ist es, komplexe, gesellschaftlich relevante Themen so in visuelle – und auch verbale – Botschaften zu übersetzen, dass Inhalte vermittelt und verstanden werden.
Da Text und Bild hier zusammenwirken, ist eine enge Kooperation mit dem Lehrgebiet Textgestaltung/ Strategische Kommunikation essentiell.

_ BA: Projektinhalte entstehen teils aus Anliegen von Auftraggebern, teils werden sie von relevanten Zeitthemen abgeleitet. Das übergeordnete Anliegen ist die verantwortungsbewusste Kommunikation gesellschaftlicher Prozesse.
Im Rahmen der Projekte entwickeln die Studierenden sowohl forschend-experimentell wie auch systematisch-strategisch ihre eigene visuelle Sprache, ein eigenes typografisches und grafisches Ästhetikrepertoire. Alle Medien des Kommunikationsdesigns stehen zur Verfügung.

_ MA: Das Masterprogramm sieht eine Vertiefung vor. Es geht weiterhin um das Zusammenwirken von Bild und Text und um die Suche nach der überzeugenden Idee und deren visueller Umsetzung. Das Ideal ist real: Im PROJEKTBÜRO befassen sich die MA-Studierenden mit realen Anliegen aus Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft. Vom Briefing bis zur Präsentation können Studierende sich hier in einer Art „Kommunikationslabor“ bereits an konkreten Aufgaben messen, das Zusammenwirken der Medien erproben, um dann „fließend“ in den Beruf überzuwechseln.
Diese konkreten Aufgaben werden durch Workshops, Seminare und externe Referenten ergänzt.
Wir erwarten, dass die Studierenden sich aber auch eigenen, erkenntnisorientierten Projekten widmen und diese insbesondere in ihrer Master-Thesis umsetzen. Dabei stehen Ihnen selbstverständlich alle anderen Angebote der Hochschule zur Verfügung.

 

Fragen ?

Prof.in Silke Juchter
0431 – 5198-462, juchter@muthesius.de